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Vermehrt Übergriffe von Hunden auf Wildtiere im Dohnaer Revier

18.03.2021
News

In den letzten Wochen häufen sich Vorfälle freilaufender Hunde, die im Wald und in den Obstanlagen um Dohna, Rehe in den Tod hetzten, bzw. diese gerissen haben. Da in den nächsten Wochen vermehrt mit Nachwuchs der Wildtiere zu rechnen ist, handelt es sich auch um trächtige Tiere. Mehrfach mussten Jäger verendende Tiere aus Nothilfe erlegen.

Wir appellieren mit Nachdruck an alle Hundebesitzer, ihre Vierbeiner an der Leine zu führen und sich an die gesetzliche Leinenpflicht im Naturschutzgebiet, besonders im Wald und in Waldnähe, zu halten. Die Hunde sind grundsätzlich an der Leine zu führen, wenn sich die Hunde nicht im Einflussbereich ihrer Führer halten lassen.

Die Dohnaer Polizeiverordnung regelt in § 4 Abs. 2: Wer ein Tier im Gebiet … führt, muss dieses Tier jeder Zeit und unter allen Umständen so kontrollieren, dass andere Personen, andere Tiere bzw. Sachen nicht belästigt oder gefährdet werden. …

Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 1.000 € geahndet werden können.

An dieser Stelle sei diesbezüglich auf die gültigen Jagdgesetze verwiesen:

19a Beunruhigen von Wild (Bundesjagdgesetz)

Verboten ist, Wild, (…), unbefugt an seinen Zuflucht-, Nist-, Brut- oder Wohnstätten durch Aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören . . .

27 Jagdschutz (Sächsisches Jagdgesetz)

(1) Der Jagdschutz umfasst die Befugnis… Personen, die in einem Jagdbezirk (…) eine sonstige Zuwiderhandlung gegen jagdrechtliche Vorschriften begehen (…) die Identität ihrer Person festzustellen,

(2)   Hunde dürfen in den Jagdbezirken nicht ohne Aufsicht frei laufengelassen werden.

Die Jagdpächter und Begeher sind demnach befugt, die Identität der Personen festzustellen.

Wer Informationen zu einem freilaufenden Hund oder etwas bei Vorfällen bemerkt hat, wird gebeten, sich zu melden: 03529 5636 57